

Hormone Zyklus PMOS
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Der weibliche Zyklus ist ein komplexes Zusammenspiel verschiedener Hormone und weit mehr als nur die monatliche Regelblutung. Veränderungen im Hormonhaushalt können sich auf Zyklus, Eisprung und Fruchtbarkeit, aber auch auf Stimmung, Energie und körperliches Wohlbefinden auswirken. Ein gutes Wissen über den eigenen Zyklus kann dabei helfen, Veränderungen frühzeitig wahrzunehmen, Beschwerden besser einzuordnen und den eigenen Körper besser zu verstehen.
Zyklusstörungen können sich unterschiedlich zeigen, zum Beispiel durch:
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sehr lange, kurze oder unregelmäßige Zyklen
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seltene Regelblutungen (Oligomenorrhoe) oder ausbleibende Blutungen (Amenorrhoe)
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sehr starke oder lange Blutungen
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Zwischenblutungen
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starke Schmerzen rund um die Menstruation
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Beschwerden vor der Regelblutung (PMS)
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unregelmäßige oder ausbleibende Eisprünge
Die Ursachen dafür sind vielfältig. Hormonelle Veränderungen und Erkrankungen wie PMOS/PCOS, Endometriose oder Schilddrüsenerkrankungen können ebenso eine Rolle spielen wie Stress, intensive körperliche Belastung, Veränderungen des Körpergewichts oder eine nicht ausreichende Ernährung.
Eine häufige hormonelle und stoffwechselbedingte Erkrankung ist das Polyendokrine metabolische Ovarialsyndrom (PMOS) – vormals Polyzystisches Ovarialsyndrom (PCOS). Es kann sich bereits in der Pubertät bemerkbar machen und bleibt häufig lange unerkannt.
Neben Zyklusunregelmäßigkeiten und ausbleibenden Eisprüngen können unter anderem ein Überschuss an Androgenen, Insulinresistenz, Akne, vermehrte Körperbehaarung oder Haarausfall, Gewichtsveränderungen sowie ein unerfüllter Kinderwunsch auftreten. Auch psychische Beschwerden können mit PMOS einhergehen.
Da Zyklus- und Hormonbeschwerden sehr unterschiedliche Ursachen und Ausprägungen haben können, ist uns eine individuelle und ganzheitliche Betrachtung besonders wichtig.
Wie wir dich dabei unterstützen können, erfährst du hier:
Deine Ansprechpartnerinnen
Wiltrud Wachter
Allgemeinmediziner &
Familienmedizin
Dieser Inhalt wird derzeit ergänzt und steht in Kürze zur Verfügung.
Pia Anewanter
Physiotherapie & Sportwissenschaft
Ziel der Physiotherapie bei Zyklusstörungen und PMOS / PCOS ist es allgemeine Gesundheit zu steigern, das hormonelle Gleichgewicht zu unterstützen, Stress abzubauen und die Lebensqualität zu verbessern. Regelmäßige Bewegung reduziert die Insulinempfindlichkeit, schüttet Endorphine aus ("Glückshormon") und wirkt positiv aufs Gewichtsmanagement. Zudem können Viszerale Techniken (an Leber, Bauchspeicheldrüse, Darm, Niere und den Beckenorganen) zur Verbesserung der Hormon- & Stoffwechselregulation beitragen.
Sabrina Schwaighofer
Diätologie & Ernährungswissenschaft
Die Ernährung kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten, den Zyklus, den Hormonhaushalt und Stoffwechselprozesse zu unterstützen. Bei Zyklusstörungen betrachten wir unter anderem, ob eine unzureichende Energieversorgung, starke Gewichtsschwankungen oder andere ernährungsbezogene Faktoren eine Rolle spielen können. Bei PMOS/PCOS kann zusätzlich der Umgang mit einer möglichen Insulinresistenz relevant sein.
Auch Themen wie Gewichtsmanagement, Darmgesundheit und Verdauungsbeschwerden können individuell berücksichtigt werden. Dabei geht es nicht um starre Regeln oder Verbote, sondern um eine Ernährung, die den Körper bestmöglich unterstützt und gleichzeitig ein entspanntes Essverhalten und eine positive Beziehung zum eigenen Körper fördert.